Wie ist es so, seine Werke in der Phantastischen Bibliothek Wetzlar ausstellen zu können?
Die Phantastische Bibliothek Wetzlar ist unter Science-Fiction-Fans bundesweit bekannt. Nicht nur wegen einem großen Modell der Enterprise-D aus „Star Trek – The Next Generation“, sondern ebenso für den seit 1983 ausgeschriebenen „Phantastikpreis der Stadt Wetzlar“, der für Romane aus den Bereichen Science Fiction, Fantasy und Horror verliehen wird. Außerdem finden zahlreiche Lesungen, Tagungen und Ausstellungen in den Räumlichkeiten der Bibliothek statt.

Auf der Durchreise machte ich Ende Juli kurz in Wetzlar Halt und stattete der Bibliothek einen Besuch ab. Im Eingangsbereich kam ich mit Klaudia Seibel von der Abteilung Wissenschaft und Future Life ins Gespräch und wie es der Zufall so wollte, wurden gerade passende Bilder als künstlerischer Rahmen für eine Tagung gesucht. Da ich selbst nicht nur Science-Fiction-Autor, sondern auch Künstler bin, sprang ich kurzerhand ein und stellte insgesamt 14 A3-Kunstdrucke meiner Fan-Art zur Verfügung.
Von „Aliens“ und „Predator“ über „Star Wars“ bis hin zu Horrorfilmlegenden ist ein breites Spektrum dabei. Neben diesen aus Werken umfasst die Ausstellung auch Eigenkreationen wie Dr. McKoi, einen Worfnachtsmann und einen Globus, bestehend aus Puzzleteilen, welcher für Vielfalt und Völkerfreundschaft steht. Die Originale wurden von mir mit Kuli gezeichnet und teilweise mit Buntstiften koloriert. Bei den zwei Star Trek-Parodien habe ich die Hintergründe mit Vektorgrafik- und Bildbearbeitungsprogrammen am PC erstellt. Die Kunstdrucke sind seit Anfang September ausgestellt und können noch bis in den November in der Phantastischen Bibliothek Wetzlar (Turmstraße 20) bewundert werden.

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