Zum Tag des Ersten Kontakts ein Blick auf die Utopie, die Star Trek von anderen Science-Fiction-Werken unterscheidet.

Seit Jahren, ja sogar seit Jahrzehnten, diskutieren Fans darüber, ob wir jemals eine Welt errichten können, die der utopischen Zukunft aus Star Trek gleich kommt. Ich widme mich dieser Frage heute ausführlich. Dazu müssen wir zu Beginn ein paar Dinge erklären. Ich muss dafür auch auf unsere reale Politik eingehen, werde aber versuchen, es möglichst neutral zu machen. Ich werde keine Parteien nennen und auch nicht die Namen von Politikern. Es geht auch nicht um die Raumfahrt, es geht rein um den Zustand der Menschheit – also keine Föderation oder Sternenflotte. Und ich muss auch leider sagen: Wir können nur an der Oberfläche kratzen. Das Thema ist so komplex und vielschichtig, dass es ein Buch füllen könnte.

Grundlagen für den Weltfrieden

In Star Trek wurde die Welt geeint, durch die Erkenntnis, dass die Menschheit nicht allein ist. Am 5.4.2063 besuchten Vulkanier die Erde, was die Welt geeint hat. Davor gab es bereits die eugenischen Kriege und einen Dritten Weltkrieg. Viele Fans meinen, dass dies erst passieren müsste, damit die Zukunft ähnlich werden könnte. Wenn man sich die Welt rund um den ersten Kontakt aber mal genau anschaut, dann ist es dort noch nicht so lieb und nett, wie später auf der Erde. Ganz im Gegenteil, die Menschen sind sich noch nicht ganz einig, so muss Picard gegenüber Lily Sloane erstmal klarstellen, dass er nicht zur Östlichen Koalition (ECON) gehört, die im Dritten Weltkrieg mit den USA grob 30 Jahre kämpfte. Starten würde dieser nach der Star Trek Zeitlinie wahrscheinlich 2026.

Lily hat Angst, plötzlich angegriffen zu werden, da der Krieg offiziell noch nicht vorbei ist. Es herrscht nur Waffenruhe, das zwar schon seit einigen Jahren, aber wer Jahre im Kriegszustand verbracht hat, der ist einfach vorsichtiger. In so einem Zustand, denkt man nicht daran, wie es anderen geht, sondern erstmal nur an sich. So ist der Mensch gestrickt, Ausnahmen bestätigen die Regel – die es zum Glück in großen Mengen bei der Feuerwehr, den Sanitätsdiensten, den Pflegeberufen und an vielen anderen Stellen gibt.

Frieden, so ganz nebenbei, ist nicht nur die Abwesenheit von Krieg. Sondern eben auch die Abwesenheit von struktureller oder kultureller Gewalt. Das nennt die Wissenschaft „Positiver Frieden“ während die reine Abwesenheit von Krieg, als „Negativer Frieden“ bezeichnet wird. Es müssen also nicht nur die Waffen schweigen, sondern auch eine echte Gleichberechtigung aller Menschen erreicht werden. Nicht nur per Gesetz, sondern auch in den Köpfen der Menschen. Das ist kein leichtes Unterfangen.

Derzeitiger Stand – The Bad

Von Weltfrieden sind wir meilenweit entfernt. Überall haben wir Konflikte, wir diskutieren massiv über das Gendern, LGBTQ+ Rechte, Geflüchtete und vieles mehr. Nehmen wir mal als Beispiel die Möglichkeit zur Heirat auch für gleichgeschlechtliche Paare. Noch heute wird das von Teilen der Bevölkerung argwöhnisch betrachtet. Manche Politiker haben öffentlich gesagt, dass nun auch die Scheidungsrate hochgeht, da Schwule ja eher einen unsteten Lebenswandel haben und oft wechselnde Partner. Die Scheidungsrate ist allerdings gesunken. Und Menschen, die häufig wechselnde Partner haben, heiraten in der Regel auch nicht. Warum sollten sie auch? Davon ab – es gibt auch Heteros, die oft wechselnde Partner haben. Werten diese die Ehe ab? Nein. Aber bei gleichgeschlechtlichen Paaren soll das so sein. Interessante Verbiegung, oder? Über sowas wie „Kann ich dann auch meinen Toaster oder meine Schwester heiraten?“ rede ich erst gar nicht.

Mit diesem Beispiel möchte ich aufzeigen, dass Menschen gegen etwas Sturm laufen, was sie null tangiert. Was geht es mich an, wie mein Nachbar lebt und liebt? Hat das irgendwelche Auswirkungen auf mein Leben, wenn er schwul ist? Nichts und Nein. Trotzdem wird dagegen protestiert und Kräfte gewählt, die genau diese Rechte wieder entziehen wollen. Wir wissen, dass wir im Kapitalismus leben, Star Trek wäre eher der klassische Kommunismus, nicht zu verwechseln mit dem Kommunismus der Sowjetunion – unter dem am Ende ja auch Teile von Deutschland lebten. Dies waren versteckte Diktaturen, also weit weg von einem sozialen Staat.

Es geht bei uns nur noch um Umsatz und Gewinn und dieser wird auf dem Rücken der Schwachen erlangt. 2016, vor der Einführung des Mindestlohns, hatte ich mal einen Job für 5 Euro die Stunde. So ein richtiger Job. 11 Stunden am Tag war ich unterwegs, für einen Pharma-Konzern im Ruhrgebiet. Samstags auch, aber kürzer, ich kam also grob auf eine 60 Stunden Woche. Pausen waren nicht drin. Heißt: 300 Euro in der Woche. Also grob 1200 im Monat. Brutto. Am Ende bin ich mit grob 750 Euro netto heim gegangen. Aufstocken ging nicht, da ich knapp über der Grenze lag. Erst als ich mir mein Knie kaputt gemacht habe, durfte ich den Job ohne Sperre beenden. Wie soll man bei einer 60 Stunden Woche auch nach einem anderen Job suchen? Und ich war froh, überhaupt was zu haben, da Arbeitslosengeld II (Hartz IV) zwar nicht weniger Geld war (wenn man Miete berücksichtigt), aber eben auch mit immensem Druck vom Jobcenter einhergeht.

Viele Menschen, die andere Menschen für ihre Situation verantwortlich machen, tun dies zu Recht. Aber sie haben die falschen als Ziel. Nicht der Flüchtling aus Syrien, der dort immerhin vor einem Krieg flüchtet, der seit 2011 besteht, sorgt dafür, dass dein Bürgergeld so gering ist. Das macht unsere Politik. Gerade konservative Parteien richten ihr Programm mehr nach den oberen 10% der Bevölkerung aus und erhalten somit das System der Ausbeutung. Obendrein wird Geld nicht so verteilt, wie sich manche das vorstellen. Wenn es mehr Hilfebedürftige gibt, wird das Geld nicht weniger für den Einzelnen. Es wird aber auch nicht mehr, wenn es weniger werden. Es gibt einen Satz und diesen bestimmt die Politik. Er wird regelmäßig angepasst, um zum Beispiel gestiegene Kosten zu kompensieren. Auch das Ausspielen von Gruppen gegeneinander wird gerne gemacht, ist aber am Ende nur ein dummer Whataboutism. Gerade bei den Flüchtlingen wurden immer wieder die Obdachlosen vorgebracht, dass man sich doch erstmal um diese kümmern soll. Entweder wussten die Leute nicht, dass sich bereits um diese gekümmert wird, oder sie haben es einfach ignoriert. Denn das Gesetz besagt, dass die Stadtverwaltungen Obdachlosen helfen müssen und ihnen Wohnraum zur Verfügung stellen müssen. Das kann auch mal ein langfristig gemietetes Hotelzimmer sein. Die, die auf der Straße leben, wollen das meistens so, aus verschiedenen Gründen. Es gibt natürlich Menschen, die durch das soziale Netz fallen. Wenn ich meine Wohnung in Stuttgart verliere, dann nach Hannover fahre und mich dort obdachlos melde, dann ist Hannover nicht zuständig, sondern Stuttgart. Notgedrungen leben diese dann wohl auch auf der Straße. Da kann man durchaus ansetzen, keine Frage. Aber man kann doch deswegen nicht anderen Hilfe verweigern, weil man erst Gesetze überprüfen muss, die einen sehr kleinen Teil der Bevölkerung betreffen – vor allem, wenn es für diese bereits bestehende Gesetze gibt. Aber, es wird immer wieder versucht, zwei Gruppen, die Hilfe brauchen, gegeneinander auszuspielen.

Und wir haben wesentlich mehr Baustellen als diese – Gender PayGap, Pink Tax, Racial Profiling, Klimawandel – die Welt ist ungerecht. Von oben bis unten, von links nach rechts. Wir glauben lieber Leuten, die im Internet irgendwas behaupten, statt der Wissenschaft. Hat man während der Corona-Pandemie gut gesehen und hat sich nicht gebessert. Menschen scheinen sich heute lieber eine „Quelle“ zu suchen, die ihrer eigenen Meinung entspricht. Offenheit für Fakten sucht man vielerorts vergeblich. Mit dem Wort „Woke“ wird um sich geworfen, sobald jemand anfängt, die Welt so darzustellen, wie sie ist – nämlich bunt. Ja, das geht manchmal ein wenig weit, wenn aus gefühlt jeder Gruppe jemand vertreten ist, ist aber nur ein Resultat der Versäumnisse der letzten Jahrhunderte. Und wenn uns die Hautfarbe einer Märchenfigur aus dem Jahr 1812 so auf den Zeiger geht, dann liegt das an uns, denn hier genau müssen wir an unser Mindset ran.

Ironischerweise wählen Menschen eben diese konservative Partien, die für ihre Situation verantwortlich sind, oder sie nicht verbessern wollen. Sie fallen auf das Narrativ rein, dass „die andere Gruppe“ schuld ist, an deren Misere. Ich könnte hier mit Statistiken kommen, aber das wäre dann tatsächlich etwas für einen längeren Text, denn eigentlich wollen wir uns ja um die Utopie kümmern.

Zefram Cochrane und ein Vulkanier schütteln sich die Hände - Szene aus Star Trek Der ERste Kontakt

Derzeitiger Stand – The Good

Deswegen muss ich natürlich auch die positiven Seiten der Menschheit erwähnen. Nach dem Text gerade, kann man den Eindruck haben, dass die Menschheit ein großer Haufen an Idioten ist. Aber dem ist nicht so. Es gibt viele tolle Menschen auf dieser Erde. Leute, die sich in Tierschutzvereinen oder der Freiwilligen Feuerwehr engagieren. Menschen, die sich trotz schlechter Bezahlung  und ungünstigen Arbeitszeiten in sozialen Berufen wie der Pflege, egal ob Kranke oder Alte, befinden. Weil sie dies aus Überzeugung tun. Auch Lehrkräfte und die Leute bei der Polizei machen undankbare Jobs, mit schlechten Bedingungen für vergleichsweise wenig Geld.

Und es gibt natürlich eine ganze Menge Menschen, die einfach nur ein guter Mensch sein wollen. Kürzlich habe ich ein Video gesehen, bei dem ein behinderter Junge zu einem Ringkampf ging – als Athlet. Real hatte er natürlich keine Chance, denn er konnte nicht einmal richtig laufen, während sein Gegner größer, schwerer und fitter war. Aber dieser hat ihn durch das Match gezogen, hat ihn angeleitet, seine Hände geführt, so dass er am Ende siegreich war. Natürlich gab es da auch Kritik, denn manche meinten, dass der Junge beim nächsten Kampf vielleicht keinen so netten Gegner bekommt. Denen möchte ich mal sagen: Darum geht es doch gar nicht. Das war ganz sicher kein echter Wettkampf, sondern ein Showmatch extra für diesen Jungen. Sein Gegner wusste also, was er zu tun hatte und hat es gemacht. Es brach ihm keinen Zacken aus der Krone, er tat einem anderen Menschen einen Gefallen, der ihm große Freude bereitete. War das kein echter Sieg? Für den Behinderten schon und für den Gegner ebenso. Ein Sieg der Menschlichkeit.

Und es gibt mehr solcher Beispiele. Auch Profi-Fußballer können sowas. Da es dort um viel Geld geht, ist es aber seltener. Aber es kommt vor, dass Fußballer den Fairplay-Gedanken trotzdem leben und Fehlentscheidungen des Schiedsrichters korrigieren, zum eigenen Ungunsten. Es gibt Menschen, die friedlich demonstrieren, z.B. gegen Rassismus oder für den Erhalt der Demokratie.

Es gibt Menschen, die an sich arbeiten. Die zum Beispiel sehen, dass das Anschreien der Kinder nicht so okay ist, wie sie dachten. Also machen sie Kurse oder sogar Therapien, um sich zu bessern. Im Fandom gibt es den einen oder anderen Menschen, der sehr engagiert ist. Die Star Warrior Convention zum Beispiel setzt sich gegen das Mobbing ein. Es gibt Seiten im Internet, die sich rein der Aufklärung verschrieben haben, trotz der massiven Anfeindungen aus konservativen Lagern.

Und auch wenn Greta Thunberg, Fridays for Future, Die Letzte Generation (oder jetzt Neue Generation) und andere keinen guten Ruf haben. Sie machen wenigstens etwas, während der Rest der Bevölkerung sich mit Beschimpfungen lieber auf diese Leute einschießt, als auf die, die maßgeblich daran schuld sind. Man kann darüber diskutieren, ob das Kleben auf Straßen sinnvoll ist. Aber nicht über die Sinnhaftigkeit von Klimaschutz.

Es gab schon immer Vorreiter in manchen Dingen. Wir alle kennen Lucille Ball als Retterin von Star Trek, denn sie ermöglichte trotz Widerstand überhaupt erst den Dreh von The Cage und vor allem dem zweiten Piloten, etwas, das wirklich selten passiert. Aber das ist nicht alles. Ihre Show I Love Lucy ist quasi die erste Sitcom überhaupt und auch die erste Sendung, die vor Live-Publikum aufgezeichnet wurde. Auch Kobra, übernehmen Sie – eigentlich Mission: Impossible – stammt von ihrem Studio, nicht nur Star Trek.

Wir sind heute der Gleichberechtigung ein großes Stück näher gekommen, aber wir haben sie noch nicht erreicht. Was wir aber haben, ist ein erhöhtes Bewusstsein dafür, wo die Geschlechter eben noch nicht gleichgestellt sind. Zahlreiche Männer schlagen sich auf die Seite der Frauen, wenn es um die Bezahlung geht. Väter helfen im Haushalt und bei der Kindererziehung, gehen sogar statt der Mutter in Elternzeit. Das war vor einigen Jahren noch undenkbar, wird heute aber auch noch immer mal wieder belächelt.

Und wir haben natürlich auch Menschen, die sich um ganz andere Dinge kümmern – die den Planeten Erde als das sehen, was er eigentlich ist. Ein einziges großes Ökosystem, wo jeder Organismus seine Aufgaben und seinen Zweck hat. Manche Menschen sind deswegen Vegetarier oder sogar Veganer geworden, aber um diese soll es nicht gehen. Viel mehr geht es mir da um Aktivisten, die sich entweder für Tierrechte einsetzen, für den Erhalt vom Regenwald oder anderen Ökosystemen. Durch Robert Mark Lehmann von Mission Erde habe ich von Call Orca erfahren. Das ist eine kleine Organisation in Neuseeland, die sich um Orcas kümmert, aber auch anderen Tieren zur Hilfe kommt, wenn sie gebraucht wird. Manchmal werden sie zu einem gestrandeten Wal gerufen, manchmal auch einfach nur zu einem verletzten Vogel. Sie sind irgendwie immer auf Rufbereitschaft, die Organisatorin hat seit Ewigkeiten keinen Urlaub mehr gehabt und freie Tage kennt sie eigentlich auch nicht. Sie geht sogar so weit, dass sie sich mit den Leuten von Sea World anlegt, die auch öfter mal zu einer Orca Sichtung kommen, bleibt dabei aber immer sehr diplomatisch. Sea World hat wesentlich mehr Geld und damit bessere Ausrüstung, aber aufgeben ist keine Option.

Auch in der kleinsten Einheit, der Familie, haben wir Leute, die einfach helfen wollen. Pflegeeltern zum Beispiel nehmen Kinder auf, die in ihrer Herkunftsfamilie nicht mehr sicher sind. Sei es durch Gewalt, Missbrauch oder Vernachlässigung. Sie kümmern sich also um traumatisierte Kinder, die oft schon in sehr jungen Jahren üble Sachen erlebt haben. Auch das ist ein wichtiger Beitrag zu unserer Gesellschaft.

Was müssen wir also tun?

In erster Linie müssen wir aufhören, egoistisch zu sein. Das ist schon ein großer Punkt, aber essentiell. Milliardäre (es gibt auch ein paar nette, die eine Menge für das Gemeinwohl tun) müssen aufhören, nach immer mehr zu streben. Wir müssen aufhören, konservativ zu wählen, sondern progressiv. Wir brauchen Medienkompetenz, damit jeder Fakenews und Lügen erkennt. Wir brauchen Respekt und Toleranz, vor allen Menschen. Egal welche Hautfarbe, welches Geschlecht, wie viele Follower, wieviel Geld, oder welche sexuelle Ausrichtung und auch egal, welcher Herkunft. Ein Mensch ist nicht mehr „wert“ als ein anderer, nur weil er zufällig an einem anderen Ort zur Welt gekommen ist, oder er eben sich nicht mit seinem Geburtsgeschlecht identifiziert. Dein Leben, werter Leser oder werte Leserin, ist genauso wichtig wie meines, oder dass deines oder meines. Wenn wir das erstmal realisieren und miteinander, statt gegeneinander handeln, dann wird unsere Zukunft besser. Heißt: Nicht Konservativ, sondern Progressiv wählen. Denn die Konservativen handeln in der Regel nichts fürs Volk.

Wir können aber auch im kleinen was machen und müssen nicht auf die nächste Wahl warten. Da wir hier ja über Star Trek reden, fangen wir doch einfach mal da an. Du magst Star Trek Discovery nicht? Ich auch nicht. Trotzdem akzeptiere ich, dass es Menschen gibt, die dieses mögen. Denn wir Menschen sind alle unterschiedlich und haben unterschiedliche Vorstellungen von Unterhaltung. Manchen ist der Kanon wichtiger als anderen. Wir sind auch nicht alle aus den selben Gründen Trekkie. Manche wegen der Wissenschaft, andere wegen der Utopie, andere wegen den Raumschiffen und den Uniformen. Hör auf, andere abzuwerten, weil sie nicht so denken wie du. Dich stört das Gendern? Dann tu es nicht. Es gibt keinen Zwang und kein Gesetz, das dieses befiehlt. Aber sag nicht anderen, wie sie zu schreiben haben. Ein Text ändert sich nicht durch Gendern – die Aussagen bleiben gleich, egal ob da nun Studenten, Student:innen oder Studierende steht. Das ist Respekt und Toleranz. Wenn wir dies endlich mal grundlegend erreicht haben, können wir an viele unserer anderen Baustellen gehen. Und immer daran denken – man kann mehr als eine Baustelle gleichzeitig angehen.

Und wenn ich „WIR“ sage, meine ich die Menschheit. Nicht nur Deutschland, die Trekkies, oder die Leser:innen dieses Artikels. Halten wir es mit Michael Jackson: „If you wanna make the world a better place, take a look at yourself and make a change.

Keiner erwartet, dass wir perfekt sind. Ich bin es auch nicht. Aber trotzdem können wir danach streben, besser zu werden, auch wenn wir nie die Perfektion erreichen können. Und anfangen kann es nur bei uns selbst. DU bist der Schlüssel. Und wir müssen nicht immer alle die gleiche Meinung haben – es ist vollkommen in Ordnung, wenn wir unterschiedliche Ansichten haben. Denkt immer daran: Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlichen Kombinationen.

Fazit

Wir haben einen langen Weg vor uns, wenn wir eine Welt wie in Star Trek erreichen wollen. Das benötigt viel Arbeit, Arbeit die manche Menschen nicht leisten wollen. Und sowas funktioniert nur, wenn es alle freiwillig tun. Unmöglich ist es nicht, aber leider nicht sehr wahrscheinlich. Sollten wir jemals das Tor zu den Sternen aufstoßen können, sehe ich eher The Expanse oder Babylon 5 als Gesellschaft für uns. Wir nennen Star Trek nicht umsonst eine Utopie.


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Marco Golüke
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